Spezielle Angebote

Zertifizierung von Wanderwegen

 

Der "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" ist ein Kooperationsprodukt zwischen dem Deutschen Wanderverband und dem Deutschen Tourismusverband und stützt sich in seinem Bewertungssystem auf Erhebungen und Wünsche der Wanderer. Im Kriteriensystem ist die "Qualifizierung" eines Wanderweges messbar. Der subjektive Eindruck des Wanderers wird in vergleichbare und nachvollziehbare Daten übersetzt. Der Wanderweg wird nach 9 Kriterien und 23 Wahlkriterien analysiert.

 

Qualitätskriterien:

  • Wegeformat (Wegführung, Belag, Breite)
  • Wanderleitsystem (Wegweisung, Markierung)
  • Natur/Landschaft (Naturattraktionen, Landschaftsformationen)
  • Kultur (regionale Sehenswürdigkeiten, Baudenkmale)
  • Zivilisation (Gasthäuser, Haltepunkte ÖPNV, Parkplätze, Umfeld)

 

 

Die Bestandsanalyse und Zertifizierung eines Wanderweges ist ein freiwilliges Angebot. Für wandertouristen bietet die Zertifizierung von Qualitätswegen eine nützliche Orientierungshilfe bei der Reiseplanung und -entscheidung. Das Wandersiegel "Qualitätsweg Wanderbares deutschland" führte durch die Umsetzung seiner Kriterien zu einer messbaren Verbesserung der touristischen Vermarktung.

 

Durch einen, vom Deutschen Wanderverband geschulten, Wegeexperten wird zur Zeit im Naturschutzzentrum die Bestandsanalyse des "Oberlausitzer Bergweges" als Grundlage für eine Zertifizierung vorgenommen.

 

 

Kernkriterien:

 

Ein "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" muss die Kernkriterien komplett erfüllen. 

  1. naturbelassene Wege, mindestens 35% der Gesamtstrecke
  2. schlecht begehbare Wege, höchstens 1500m am Stück
  3. Verbunddecken, höchstens 3000m am Stück
  4. auf befahrenen Straßen, höchstens 300m am Stück
  5. neben befahrenen Straßen, höchstens 3000m am Stück
  6. nutzerfreundliche Markierung der Gesamtstrecke


Letztes Update: 01.10.2009.  |  Seite drucken