Sanierung Hecke am Goethekopf

  • Titel: Sanierung der Hecke westlich des Goethekopfes

  • Antragstellung, Planung, Begleitung und Umsetzung: Naturschutzzentrum „Zittauer Gebirge“ gGmbH 

  • Zeitraum: 2025-2027

  • Auftraggeber: Richtlinie Natürliches Erbe - RL NE 2023

     

Die etwa 500 Meter lange Hecke am Westhang des Großen Steins bei Seifhennersdorf wurde in den 1990er-Jahren gepflanzt und besteht aus Weißdorn, Schlehe, Wildrosen und Pfaffenhütchen – durchsetzt mit größeren Bäumen wie Linde, Kirsche und Ahorn. Diese sogenannten Überhälter führen zunehmend zur Verschattung, wodurch die Hecke im unteren Bereich verkahlt und als Lebensraum an Wert verliert.

Um dem entgegenzuwirken, wird die Hecke in mehreren Abschnitten nach der traditionellen Methode des „Auf-den-Stock-Setzens“ bodennah zurückgeschnitten. Das fördert die Verjüngung, stärkt die Blühfreude und macht die Hecke wieder dicht und strukturreich – ein wichtiger Lebensraum für Vögel, Insekten und Kleinsäuger. Gleichzeitig werden gezielt einzelne Großbäume entnommen, um den strauchigen Gehölzen mehr Licht zu ermöglichen.

Blick vom Goethekopf auf die Hecke

Blick vom Goethekopf auf die Hecke im Ausgangszustand vor Beginn der Pflegemaßnahmen.

Wild aufgekommene Überhältergruppen

Wild aufgekommene Überhältergruppen sorgen für zunehmende Verschattung und führen langfristig zur Verkahlung der Hecke im unteren Bereich.

Umsetzung der Pflegemaßnahme mit Fällgreiferaggregat

Umsetzung der Pflegemaßnahme mit Fällgreiferaggregat am Bagger: Das dornige Strauchwerk wird arbeitsschutzgerecht oben abgetrennt und anschließend bodennah sauber auf den Stock gesetzt.

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